Harald M. Knes
Grundschullehrer
Meine Computer
In meinem Studium bis Mitte der 90er hämmerte ich noch alle Arbeiten auf einer alten Schreibmaschine. Das gab Fingermuskulatur! Während dem Referendariat gönnte ich mir einen PC als Hilfe. Merklichster Fortschritt zur Schreibmaschine: Die Tasten ließen sich so schön leicht drücken und die Eisenteile verhakten sich nicht mehr beim schnellen Tippen. Nachteil: Der ganze Tipp-Sound fiel weg. Außerdem musste ich für die Fingermuskulatur jetzt extra in die Muckibude.
Ende der 90er ging ich für drei Jahre nach Chile. Dort war ich Teil eines kleinen Teams, das in einem Saal von 85 Quadratmetern eine Ausstellung umsetzte. Unter anderem bearbeitete ich in Photoshop die Bilder. Das geschah 1999 auf einem Power Mac G3.
Zurück im deutschen Schuldienst bewährte sich fünfeinhalb Jahre ein weißes iBook, das ich jeden Tag in der Schule mit dabei hatte. Ein MacBook trat dessen Nachfolge an.
Schule und Mac
So richtig gut kenne ich mich in den Tiefen des Computers nicht aus, denn ich brauche die Software vor allem in ihrer Breite. Wo ich das Gefühl habe, das kann ich im Schulalltag gebrauchen, da arbeite ich mich ein. Und ansonsten gibt´s ja die Team-Arbeit (TEAM: Toll Ein Anderer Macht´s). Den Mac schätze ich vor allem deswegen, weil er sich gerade für solche Menschen eignet, die keine Computer-Spezialisten sind:
Pages: zum Erstellen von Arbeitsblättern
iTunes: Warum CDs in der Klasse einsetzen, die gerade der Kollege braucht?
GarageBand: Von den Kindern vorgelesene Geschichten und einfache Lieder können als Audio-CD am Ende des Schuljahres mitgeben werden.
iCal: Der erinnert mich am Tag zuvor, wenn ich Frühaufsicht schieben muss.
Keynote: für Präsentationen bei Lehrerkonferenzen und Elternabenden
iPhoto: themenbezogene einfache Dia-Shows zu bestimmten Unterrichtsthemen
DVD-Player: Da kann einem der Fernseh- bzw. Medienraum gestohlen bleiben.
AdmiNo: Auch gute Schüler- und Notenverwaltung läuft auf dem Mac.
iWeb: In 3 Stunden eine eigene Internetseite erstellen ohne einen Schimmer von HTML zu haben. (web.mac.com/knes1)
Final Cut Express und iStopMotion: Einen Film herzuerstellen ist allerdings zeitintensiv.
Einige Projekte
Zwischen 1993 und 1999 hatte mich der Pilgervirus fest im Griff. Zu Fuß, meist ohne Geld, mit Ruck- und Schlafsack ging es unter anderem über die Vogesen, durch den Bayerischen Wald nach Prag, über die Alpen, über die Anden ...
Auf der Suche nach einer einfachen aber guten Schüler- und Notenverwaltung für den Mac schrieb ich einen Schweizer Software-Hersteller an. Mit ihm übertrug ich seine Software auf den deutschen Lehreralltag. So etwas ist natürlich nie fertig und möchte ständig verbessert werden.
Es gibt auch Projekte, die noch nicht abgeschlossen sind und für die ich mich ins Zeug lege: Ein sogenanntes „Mobiles Klassenzimmer“ an meiner Schule zum Beispiel. Oder eine wissenschaftliche Biografie über einen chilenischen Ingenieur, der bereits mit 33 Jahren starb und sich im Heiligsprechungsverfahren der Kirche befindet. Die ist nach sieben Jahren und dank der treuen Dienste meines Lap-Tops fast fertig.
Termine & Veranstaltungen
Macintisch Februar 2012
08.02.2012 Coworking Würzburg (Veitshöchheimer Straße 14, 97080 Würzburg, Eingang rechts über die Scanzonistraße)
Macintalk: Lion Pro
22.02.2012 comacs City Shop, Eichhornstraße 10, 97070 Würzburg
Macintisch März 2012
14.03.2012 Coworking Würzburg (Veitshöchheimer Straße 14, 97080 Würzburg, Eingang rechts über die Scanzonistraße)



